Home Begrenzung Horiz 16052005_03 Kroatien 2013
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AMS Cup1

Wie jedes Jahr wurde nach unserer letzten Segeltour darüber diskutiert: Wo wollen wir im nächsten Jahr segeln, mit welchem Schiff und wer verchartert diese Schiffe. Die Mehrzahl unserer Crew  wollte ein schnelles Schiff. Die Wahl fiel auf die Yacht Salona und es sollte wieder im Mittelmeer gesegelt werden.
Bei Croatia Charter wurden wir fündig. Der Vercharterer bietet ab der Marina Kastela eine Solana 42 PC an, die wir dann gebucht haben.
Unsere Yacht heißt ‘Blue Lady II.
Start- und Zielhafen ist die Marina Kastela im Norden der Bucht von Kastela gelegen.
Der Charterpreis beträgt für eine Woche 2650,00 EUR und beinhaltet die Charter mit Ausrüstungsgegenständen wie: Beiboot, Außenborder sowie die Nebenkostenpauschale mit Endreinigung, Gas, Handtücher, Bettlaken und Kissenbezüge. Zu beachten ist bei der Zahlung nach Kroatien eine nicht unerhebliche Bankgebühr von 70,00 EUR für die Auslandsüber-    
weisung, da Kroatien noch nicht dem SEPA Verfahren angeschlossen ist.
Der Flugpreis mit der Lufthansa von Hamburg - Split - Hamburg beträgt 1175,00 Euro für 5 Personen. Alle weiteren Gemeinschaftskosten während des Törns werden umgelegt.
Wir hoffen, dass wir in diesem herrlichen Revier gutes Wetter haben, schöne Buchten und Häfen anlaufen können. Für Spaß an Bord sorgen wir selbst. Die Teilnehmer sind Robert, Werner, Günter, Michael und Jörn.

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Unsere Route

1_Tag_25052013

Im Harz liegen 13 cm Schnee, in Norddeutsch-
land ist es kalt und regnerisch. Die Wetter-
vorhersage für unser Segelgebiet in Kroatien sieht aber gar nicht so schlecht aus. Mal sehen wie die Woche wettermäßig verläuft.
Von Hamburg geht es mit Austrian Airlines um 10:15 Uhr über Wien nach Split. Ankunft 14:25 Uhr. Am Flughafen Split ordern wir ein Großraum-
taxi und fahren zur 10 km entfernten Marina Kastela.Taxipreis: 33 EUR.
In der Marina herrscht reger Betrieb, denn in der Marina haben viele Vercharterer ihre Boote liegen.
Auch bei unserem Vercharterer herrscht Hoch-
betrieb. Warten ist angesagt. Deshalb gehen Jörn und ich zwischenzeitlich zum Einkaufen. Der Supermarkt GETRO liegt ca. 600 m von der Marina entfernt und ist gut sortiert. Auf unseren Einkaufswagen landen diverse Lebensmittel, Gemüse und Getränke. Der Betrag für die ein Meter lange Rechnung beträgt 2302 Kuna (305 EUR). Ein Taxi muss uns mit dem umfangreichen Einkauf zur Marina bringen.
Die Schiffsübergabe ist leider noch nicht erfolgt, deshalb bunkern wir unseren Einkauf in den vielen vorhandenen Schränken und Fächern.

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Blue Lady am Steg der Marina Kastela

Dann erfolgt endlich die Schiffsübergabe, mit der wir um 19:15 Uhr durch sind. Rechtzeitig, um in das hinter dem Marina Gelände liegende Restaurant ‘Bimbijana’ zu kommen. Hier wollen wir Essen und anschließend das Champions League Spiel Dortmund gegen Bayern sehen.
Plätze mit Blick auf den TV, die Jörn und ich auf dem Weg zum Einkaufen reserviert haben.
Das Essen ist gut, unsere Stimmung ausge-
zeichnet und das bis zur letzten Sekunde spannende Spiel endet 2:1 für die Bayern.
Um die Spannung abzubauen gibt es auf dem Schiff noch einen Drink

Kaštela
Kastela ist eine Ansammlung von sieben Orten, die am Nordufer der Bucht Katelanski Zaljev liegen. Westlich davon liegt die Stadt Trogir und die Insel Ciovo, östlich die Stadt Split.
Bei den sieben Orten handelt es sich um:
Kastel Stafilic, Kastel Novi, Kastel Stari, Kastel Luksic, Kastel Kambelovac, Kastel Gomilica und Kastel Sucurac.
Die Marina Kastela liegt im Ort Kastel Gomilica und ist ca. 12 km von Split entfernt. Sehenswert ist das im Wasser liegende Kastel Gomilica, das nicht weit entfernt von der Marina liegt.
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Blue Lady am Steg der Marina Kastela

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Marina Kastela

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Warten

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Restaurant Bimbijana

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Schiffsübergabe

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Werner entspannt bei einem Drink

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Marina Kastela
43° 32,7' N 016° 24,25' E
Die Marina liegt im Ort Kastel Gomilicia und verfügt über 400 Liegeplätze im Meer und 150 Plätze an Land die für private Boote, Segelclubs und Vercharteren zur Verfügung stehen. Die Liegeplätze sind mit Strom- und Wasserversorgung ausgerüstet. Der Servicebeich verfügt über einen 60-Tonnen-Travellift und eine hydraulische Slipanlage bis 40 Tonnen.
Im Charterteil der Marina befinden sich die Charteragenturbüros, Reception, Sanitäranlagen sowie ca. 300 Parkplätze.
In der Nähe der Marina gibt es ein Restaurant, den Supermarkt Getro und einen Minimarkt, der auch frisches Brot bietet.
Marine Kaštela
Obala Kralja Tomislava bb
21213 Kaštel Gomilica
Telefon: +385 21 204 008, +
http://www.marina-kastela.hr/de/home.htm
   

Im Splitsli Kanal

Marina Kastela - Milna                        17,3 SM
Das Wetter am Morgen verspricht nichts Gutes. Dunkle, graue Wolken liegen über der Bucht Katelanski und es regnet. Aber erst mal ab in die Sanitärabteilung. Ich besorge danach frisches Brot aus dem Minimarkt, gleich am Ausgang der Marina. Die restliche Mannschaft bereitet inzwischen das Frühstück zu. Probleme bereitet uns die Kaffeezubereitung, denn es ist keine Kaffeekanne an Bord. Also filtern wir erst mal unseren Kaffeeaufguss in eine aufgeschnittene Wasserflasche. Geht, ist aber keine Lösung. Nach dem Frühstück gehen Robert und ich zum Büro des Vercharterers um nach einer Kaffeekan-
ne zu fragen. Leider ist das Büro nicht besetzt. Wir beschließen, eine Kaffeekanne im Supermarkt Getro zu kaufen. Doch auch der gut sortierte Markt hat keine Kaffeekanne zu bieten. Wir kaufen deshalb einen großen Glaskrug. Auf dem Rückweg erwischt uns ein Schauer, der es in sich hat. Mit dem Auslaufen warten wir noch ein wenig, legen dann aber in einer trockenen Phase um 12:35 Uhr ab. Unser Ziel ist Milna.
Der Wind kommt aus SO. Hinter der Hafenaus-
fahrt setzen wir die Segel und halten auf die Ausfahrt der Katelanski Bucht zu. Um 13:24 Uhr haben wir die Ausfahrt passiert. Unser General-
kurs ist jetzt nach Milna 170°. Um 14:20 Uhr können wir den Kurs nicht mehr laufen weil der Wind gedreht hat und auch zugenommen hat.
Ref 1 wird eingebunden und mit aufkreuzen erreichen wir die Milna Bucht um 15:45 Uhr. Beim Anlegen an der Hafenpier von Milna gibt es noch mal einen ordentlichen Schauer, der das Anlegen erschwert. Um 16:00 Uhr machen wir an der Hafenpier, direkt gegenüber der Kirche fest. Am Abend lockert die Bewölkung auf und es scheint ab und zu die Sonne. In der Pizzeria ‘Slika’ nehmen wir unser Abendessen ein. Alles sehr gut, unsere Empfehlung. An Bord gab es dann noch einige Absacker, die uns dann auch zur nötigen Bettschwere verhalfen.
Hafengebühr                                 530,10 HRK 

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Hafenpier in Milna

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Auslaufen aus der Marina Kastela

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Trimm oder Ruhepause ?

Milna
Der Ort Milna liegt am Ende der tiefeingeschnittenen Milna  Bucht an der Westküste von Brac. Der beschauliche kleine Ort bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und viele Restaurants und Bars an der Uferpromenade. Sehenswert ist die Kirche Mariae Verkündigung, die direkt an der Hafenpier liegt.
Stadthafen
An der Pier vor den Restaurants in der Altstadt sind etliche Liegeplätze vorhanden die mit Strom und Wasser ausgestattet sind. Angelegt wird unter Mooringleine. Toiletten und Duschen gibt es in der nahegelegenen ACI Marina.
ACI Marina Milna

Die Marina verfügt über 144 Wasserliegeplätze, Rezeption, Wechselstube, Restaurant, Café-Bar, Sanitäranlagen (WC und Duschen), technischer Service, 10-Tonnen-Kran, Slipanlage (120t).
Koordinaten : N 43°19,6’  E 16°27,0’
   

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Nach dem Regen

3_Tag_27052013

Milna - Vodice                                     43,9 SM
Um 06:00 Uhr läuten die Glocken der Kirche zum Gebet, aber nicht für uns. Wir drehen uns noch mal um und stehen so gegen 08:00 Uhr auf. Ist doch Urlaub! Die Sanitäranlage der ACI Marina liegt auf der anderen Hafenseite am Ende der Bucht. Eine erfrischende Dusche bringt uns wieder nach vorn. Frisches Brot zu Frühstück, ergänzt mit Eiern, Wurst, Käse, Marmelade, Tomaten und Gurken, sowie der frisch gefilterte Kaffee in dem neu gekauften Kaffeekannenersatz. Und das alles an Oberdeck, bei Sonne und Blick auf die lebhafte Uferpromenade. Um 10:18 Uhr legen wir ab. Unser heutiges Ziel ist der nordöstlich gelegene Hafen von Vodice. Von der Milna Bucht nehmen wir Kurs auf die Durchfahrt zwischen der Insel Brac und der Insel Solta, um in den Hvarski Kanal zu kommen. Wir passieren bei 290 ° die Südseite der Insel Solta und halten dann auf den Leuchtturm Hr. Mulo zu.
Um 12:00 Uhr setzen wir bei achterlichem Wind unseren Spi. Wir machen gute Fahrt,
die Sonne scheint, was will man mehr. Es gibt zwei an Bord, die immer mehr wollen. Michael, der immer mehr Bootsspeed braucht und Werner, der pünktlich sein Mittagessen braucht. Aber darauf bin ich in meiner Rolle als Bordsmutje vorbereitet. Es gibt Spaghetti mit Steinpilzsauce. Kommt gut an! Gegen 15:20 Uhr liegt der Leucht-
turm Hr. Mulo querab. Auf dem weiteren Kurs nach Vodice liegen die größeren Inseln Zlarin, Tjat und Sepurine. Um 15:36 Uhr machen wir in der ACI Marina Vodice fest. Nach dem ‘Anleger’ machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um zu Essen. Wir wollen das Restaurant Brunac aufsuchen, wo wir auf unserem Segeltörn 1989 so super gut gegessen haben. In der Brunac 5 werden wir fündig. Das Restaurant gibt es nicht mehr! Hier befindet sich jetzt eine (Rotlicht?) Bar. Enttäuscht ziehen wir weiter und finden dann das Restaurant ‘Santa Maria’.
Das Ambiente ist originell, die Speisen, befriedigend. Mit einem kleinen Rundgang durch den Ort beenden wir unseren Landgang.
Hafengebühr                                  537,35 HRK

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Auslaufen aus Milna

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Kurs auf Vodice

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 Leuchturm Hr. Mulo

Aufklaren ain Oberdeck

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Mit dem Spi geht es gut vor ran

Marina Vodice
43° 45,2' N 15° 47,0' E
Die ACI Marina Vodice liegt im südöstlichen Teil des Hafens Vodice und verfügt über 273 Liege-
plätze im Wasser und 55 Plätze an Land. Die Liegeplätze sind mit Wasser und Strom  ausgestattet.
Service: Rezeption, Wechselstube, Restaurant, Sanitäranlage (WC und Duschen), Wäscherei, Servicewerkstatt, 10-Tonnen-Kran, Travellift (60t), Parkplatz, Jachtverleih. Die Tankstelle befindet sich auf der äußeren Seite des Wellenbrechers.
Einkaufsmöglichkeiten sind in der Altstadt vorhanden.
ACI Marina Vodice
Artina 13a
HR-22211 Vodice
Telefon: +385/22/443 -086
http://www.aci-club.hr/hr-hr/marinas/aci-marina-vodice
 

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Drink in der Marina Vodice

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Marina Gebäude in Vodice

4_Tag_28052013

Vodice - Skradin                                 16,8 SM
Heute gibt es Frühstück mit Stafanie, eine Radio- Comedy-Serie des Norddeutschen Rundfunks. Ist bei uns in Hamburg die Kultsendung. Nur das Summerfeeling fehlt in Vodice. Es ist bewölkt, die Temperatur beträgt um 10:00 Uhr 15° C.
Um 10:22 Uhr legen wir in Vodice ab. Unser Ziel ist Skradin. Unter Motor laufen wir in den Sibenski Kanal ein und setzten dann die Segel. Bis zur Einfahrt des Kanals Sveti Ante nach Sibenik müssen wir aufkreuzen. Auf der Steuerbordseite liegt unübersehbar das Fort St. Nicolas, das in der Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut wurde. In dem Kanal sind auch Höhlen zu sehen, in denen im 2. Weltkrieg U-Boote versteckt wurden. Am Ende des Kanals liegt voraus die Stadt Sibenik. Unser Kurs in den Krka Fjord nach Skradin ist zunächst NW. Eine imposante Schluchtenlandschaft prägt den Fjord. Links und rechts in Ufernähe, befinden sich etliche Muschelfarmen. Auf unserer Weiterfahrt passieren wir die Brücke der Küstenstraße, den See Prukljansko Jezero und kurz vor Skradin die Autobahnbrücke der E65. Um 14:15 Uhr legen wir bei sonnigem Wetter in der ACI Marina Skradin an. Nach einem Drink gibt es erst mal die
unterwegs zubereitete Bohnensuppe.

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Muschelzucht im Krka Fjord

Marina Skradin,         43°48,92' N 015° 55,38' E
Die ACI Marina Skradin befindet sich am Ende des für Sportboote befahrbaren Teils des Krka Fjords, im Ort Skradin.
Service:180 Wasserliegeplätze, Stromanschluss, Wasseranschluss,  Rezeption, Wechselstube, Sanitäreinrichtungen (Dusche und WC), Restaurant und ein PKW-Parkplatz.
ACI Marina Skradin
Obala Pavla Šubićca 18
HR-22222 Skradin
Tel: +385/22/771 -365
http://www.aci-club.hr/
 

Nach dem Essen wollen wir die Krka Wasserfälle besichtigen. Mit einem Shuttle Boot geht es von Skradin zum Eingang des Nationalparks. Wir folgen jetzt dem ca. 2 km langen Lehrpfad. Eine beeindruckende Wasserlandschaft mit einem großen Reichtum an Flora und Fauna. Für die Tour sollte man ca. 2-3 Std einplanen.
Es lohnt sich!
In Skradin ist die Restaurantauswahl groß. Wir wählen bei unserem Rundgang die Kanoba ‘Dalmatino’ aus, die direkt an der Kirche liegt. Leider sind alle Tische im Innenhof schon belegt, aber wir können auf der Dachterrasse einen Tisch bekommen. Das Urteil der Mannschaft nach dem Essen ist sehr positiv. Gute Karte mit einhei-
mischen Spezialitäten, guter Hauswein und guter Service. Wir sind zufrieden und gehen nun zu der originellen Weinstube ‘Mate’, das an der Hafenpier liegt. Wir kennen es bereits von unserem Segeltörn 1989, damals ging es hoch her in in der Weinstube. Heute sind nur einige Gäste dort. Liegt es an unserem Besuchs-
zeitpunkt? Wir gönnen uns einen Prosek und gehen danach zurück zum Schiff. Nun gut, man kann die Zeit nicht zurück drehen. Aber die schönen Erinnerungen bleiben.
Hafengebühr                                 536,78 HRK

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Krka National Park

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Fort St. Nicolas

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Einfahrt in den Krka Fjord

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Krka Fjord

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Marina Skradin

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Anlegehilfe durch das Hafenpersonal

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Krka Wasserfälle

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Die Crew auf Wanderschaft

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Weinlokal ‘Mate’

5_Tag_29052013

Skradin - Ankerbucht Luka Sesula      41,2 SM
Um 09:30 Uhr legen wir bei sonnigem Wetter unter Motor ab. Wir durchqueren den herrlichen Fjord und können alles noch einmal aus der anderen Perspektive betrachten. Beeindruckend sind auch die beiden Brücken die den Fjord überqueren. In Sibenik machen wir einen Einkaufsstop. Für das kurze Anlegen an der Hafenpier will der Hafenmeister 250 HKR haben. Wir winken ab. Werner und Jörn machen das Schlauchboot klar und fahren dann zum Einkaufen. Wir halten das Boot in Sichtweite der Pier in Wartestellung. Nach dem Einkauf geht es wieder durch den Sveti Ante Kanal hindurch. An der Ausfahrt setzten wir die Segel und können zwischen dem Festland und der Insel Zlarin hin durchsegeln. Wir haben halben Wind zwischen 5 und 10 kn. Um 14:00 Uhr gibt es an Oberdeck Tortellini mit Tomatensauce. Der Wind fällt jetzt etwas achterlicher ein, so dass wir den Spi hochziehen und mit 6,7 kn gut vorankommen. Unser Ziel ist die Bucht Luka Sesula, die sich im Südwesten der Insel Solta befindet. Kurz vor der Einfahrt zur Bucht nehmen wir den Spi runter und erkunden die Bucht. Die besten Ankerplätze sind belegt. Wir entschließen und dann für eine Boje vor der Kanoba Sesula. Die kostet nichts, dafür müssen wir aber dort essen. Ok. Wir gehen mit der Vorderleine an die Boje und die Achterleine wird vom Restaurantpersonal an Land festge-
macht. Um 19:00 Uhr liegen wir vor der Kanoba und genießen bei einem Drink noch das schöne Abendwetter. Zum Essen geht es mit dem Schlauchboot rüber ins das Lokal. Die Speise-
karte ist umfangreich. Als Vorspeise nehmen wir wieder eine Platte mit dalmatinischen Pršut, ein luftgetrockneter Schinken und dalmatinischen Käse. Immer wieder gut! Auch die Hauptspeisen entsprechen unseren Vorstellungen. Mit Getränken zahlen wir 986 HKR (130 EUR).
In der Dunkelheit geht es zurück zum Boot.
Hafengebühr                                          keine

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Ausfahrt aus Skradin mit der Autobahnbrücke

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Einkaufstour nach Sibenik

Bucht Luka Sesula
43°23,33' N 016° 12,36' E
Lika Sesula ist eine ruhige Bucht an der Westseite der Insel Solta und bietet guten Schutz gegen Bora und Schirokko.
Im letzten Drittel der Bucht befinden sich zwei Einzelbuchten. An der Nordseite liegen zwei Kanobas, die Privatbojen ausliegen haben. Beim Besuch der Kanoba werden keine Gebühren erhoben.



        

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Unter Spi in Richtung Solta

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Ankerbucht Luka Sesula

6_Tag_30052013

Luka Sesula - Palmizana                    22,1 SM
Über Nacht regnet es, aber am Morgen scheint wieder die Sonne. Gegen 10:15 Uhr verlassen wir die Bucht Sesula uns setzen die Segel. Unser angepeiltes Ziel, der Hafen von Komiza auf Vis verwerfen wir und nehmen Kurs auf die Insel Sveti Klement, die sich an der südlichsten Spitze der großen Insel Hvar befindet. Wir kommen gut voran und haben gegen 14:00 Uhr die Insel Sveti Klement in Sicht. In einer Ankerbucht an der nördlichen Seite der Insel wollen wir Mittagessen und danach weiterfahren zu der ACI Marina Palmizana. In der Ankerbucht U Duboka Vela werfen wir den Anker. Das Tagesgericht auf der Bue Lady II ist heute Spaghetti Bolognese mit Parmesan. Dazu gibt es einen guten Babic aus dem Bordkeller. Uns kann es gutgehen!
Um 16:30 Uhr lichten wir den Anker und verholen in die ACI Marina Palmizana, die zwei Buchten weiter liegt. In der Marina bekommen wir am Außensteg einen Platz zugewiesen. Um 16:45 Uhr liegen wir unter Mooring fest. Zeit für einen ‘Anleger’ an Oberdeck. In den nächsten Stunden haben wir großes Hafenkino. Neben den normalen Segeljachten laufen auch nacheinander neun Katamarane (40-45 Fuß) ein. Es sind Abiturienten Klassen aus Schweden, die jetzt den Steg aufmischen. Unser Steg wird zum Laufsteg, denn die aufgebrezelten jungen Damen wollen bald zum Abendessen. Wir, außer Michael, der das Schiff bewacht, machen einen Landgang. Links von der Marina geht ein Weg nach oben, der zu etlichen Restaurants führt. Wir überqueren die Insel und kommen zur romantischen Südbucht, in der einige Segler vor Anker liegen. Ich gehe dann zurück zum Schiff. Gerade rechtzeitig, denn es geht ein Gewitterschauer hinunter.
Ja, die Wetterlage scheint sich zu ändern.
Jörn bereitet in der Kombüse Pfannkuchen zu, die mit Marmelade oder Nutella hervorragend schmecken. Danach ist das Würfelspiel Maxen angesagt bis wir müde werden und schlafen gehen. Draußen hämmern die Bordlautsprecher der Kats gegen das prasseln des Regens an.
Hafengebühr                                  544,05 HRK

Marina Palmizana
43°09,8’ N 16°23,8’ E
Die ACI Marina Palmizana liegt in einer Bucht an der Südostküste der Insel Sv. Klement.
Service: 160 Liegeplätze im Wasser, die mit Wasser- und Stromanschluss ausgestattet sind.
Rezeption, Wechselstube, Restaurant, Sanitär-
anlage (WCund Duschen), Lebensmittelgeschäft.
und eine Snack-Bar
ACI Marina Palmizana
HR- 21450 Hvar
Tel.: +385 21 744 995

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Auf nach Palmizana

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In der Bucht U Duboka Vela

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Einfahrt zur Marina Palmizana

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Mittagessen an Oberdeck

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Marina Palmizana

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Marina Palmizana

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Flora bei Palmizana

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Südbucht Vinogradisce

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beim ‘Maxen’

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Palmizana - Marina Kastela                28,3 SM
Gesamt 170 SM
In den Sanitärbereichen halten sich die Wartezeiten in Grenzen, denn die Jugendlichen liegen noch in sauer. Das Wetter: Graue Wolken ringsum, trocken, Wind aus West 10-12 kn.
Um 10:05 Uhr laufen wir aus.
Hinter der Marina Ausfahrt setzten wir die Segel. Im Groß wird das Ref 1 eingebunden weil, uns ein Gewitter erwartet. Wir halten jetzt auf die westliche Spitze der Insel Hvar zu.
Wind jetzt 14-17 kn. Blitz, Donner, Gewitterregen und Hagel.

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Unterwegs: Regen und  Hagelschauer

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Michi bringt uns sicher zum Ziel

So macht Segeln Spaß

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In der Warteschlange beim tanken in Milna

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Kreuzfahrtschiff vor Split

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Warteschlange vor der Tankstelle Kastela

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Tankstelle Kastella

Gegen 11:00 Uhr liegt das Leuchtfeuer Rt. Pelegrin querab. Wir durchqueren jetzt den Hvarski Kanal mit Kurs auf die Durchfahrt zwischen den Inseln Solta und Brac. In Milna wollen wir unser Schiff vor der Übergabe volltanken. Gegen 12.20 Uhr liegen wir in Warteposition an der Tankstelle von Milna. Etliche Schiffe vor uns. Um 13:10 Uhr macht die Tankstelle dicht. Offensichtlich Mittagspause. Enttäuscht verlassen wir die Milna Bucht. Mit Kurs 354° fahren wir jetzt auf die Einfahrt der Katelanski Bucht zu. Wir machen gute Fahrt,
8,6 kn zeigt der GPS an. Um 15:45 Uhr haben wir an der Tankstelle Kastela unsere Warteposition erreicht. 50 Minuten später verlassen wir die Tankstelle mit gefülltem Tank und fahren dann in die in Sichtweite liegende Marina. Um 16:50 Uhr machen wir fest. Zeit für unseren letzten Anleger.
Mein Blick in den Bordkeller zeigt, dass wir heute Abend noch ordentlich ran müssen. Einige Weinflaschen und Bierdosen, so wie Restbe-
stände vom Badel haben ihren Weg nicht nach oben gefunden. Ok, kann man ändern.
Um 18:00 Uhr erfolgt die Bootsübergabe.
Zum Schluss des Segeltörn gehen wir noch mal in das Restaurant ‘Bimbijana’. Diesmal war das Essen nicht so zufriedenstellend wie am ersten Tag. Zufriedenstellend zeigt sich auch nicht das Wetter. Es donnert und blitzt schon wieder, kurz vor dem großen Schauer erreichen wir das Schiff.
Beim Maxen werden noch einige Getränke vernichtet, aber dann geht es auch irgendwann in die Koje, denn wir müssen morgen gegen
09:00 Uhr das Schiff verlassen.

Wieder im Heimathafen

Wieder im Heimathafen

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Heute geht es früh hoch. Leider hat sich das Tief immer noch nicht verzogen. Es regnet. Also ab in die Sanitäranlage, Frühstücken und Sachen packen. Einige Restbestände aus dem Bordkeller und dem Kühlschrank gehen wieder mit nach Hamburg. Gegen 10:45 Uhr verlassen wir das Schiff und fahren mit einem Großraumtaxi zu Flughafen Split. Dort geben wir unser Gepäck auf und fahren dann in das 5 km entfernte Trogir. Wir wollen uns die alte Stadt nochmal ansehen. Zeit genug haben wir, denn unser Flug startet erst um 15:10 Uhr. Der Regen, anfangs noch schwach, entwickelt sich zu einem ordentlichen Gewitter-
schauer, Mit Mühe können wir uns gerade noch an der Kirche in eine kleine Bar retten. In einer kleinen Regenpause verlegen wir in eine Kanoba, in einer der vielen engen Altstadtgassen. Ein Glücksgriff. Wir bekommen einen Platz im überdachten Innenhof und wollen hier unsere letzten Kunas verleckern. Das Bier, der Rotwein und das Essen sind sehr gut, die Bedienung perfekt und nebenbei können wir sehen was so alles auf dem Holzkohlegrill zubereitet wird. Ein schöner Abschluss. Nach dem Essen gehen wir zum Hafen. Die Hafenpier ist voll belegt mit Ausflugsschiffen, schade, denn wir hatten bei unserem letzten Trogir Besuch dort einen Liegeplatz mit schönem Ausblick auf die Promenade. Das Taxi von heute früh bringt uns nun wieder zu Flughafen. Nach den Kontrollen landen wir dann in der einzigen und sehr vollen Wartehalle. Endlich wird unser Flug aufgerufen.  Der Flug Split - Wien - Hamburg verläuft ohne Probleme.
Wieder geht eine schöne Segelwoche zu Ende.

Fazit:
Die von uns gecharterte Salona 42 PC, Baujahr 2011 entsprach unseren Vorstellungen. Was uns nicht so gut gefiel war der fehlende Sitzplatz in der Navigationsecke, ständig herausfallende Sitzpolster bei Schräglage, fehlende Kaffeekanne und Dosenöffner sowie die undichte Vorschiffslucke.
Am Übergabe Tag gab es vor dem Büro des Vercharteres Croatia Charter lange Wartezeiten beim Einchecken. Am Sonntag hat Croatia Charter als einziger Vercharterer sein Büro geschlossen und ist nur noch telefonisch erreichbar. Die Schiffsübergabe und Rückgabe erfolgte ohne Probleme.
Die ACI Marina Kastela ist ein guter Ausgangshafen und ist vom Flughafen leicht zu erreichen. Ein Restaurant und eine Einkaufsmöglichkeit gibt es auf dem Marina Gelände nicht. Der Provianttransport ist vom Supermarkt GETRO zur Marina ohne Auto nicht möglich.
Das Revier, wie schon in meinen anderen Berichten beschrieben, ist nach wie vor äußerst attraktiv. Die Wetterbedingungen während der Woche waren sehr gemischt. Die Temperaturen lagen zwischen 14° und 24°, Wind zwischen 2 kn und 18 kn., Regen- und Hagelschauer aber auch 3 Sonnentage.
Höhepunkt des Törns war die Fjorddurchfahrt nach Skradin und der Besuch der Krka Wasserfälle.
Uns hat die Segelwoche in Kroatien  wieder sehr viel Spaß gemacht, zumal wir am Boot keine Schäden hatten und alle gesund wieder zu Hause angekommen sind.

Route Kroatien 2012

Route Kroatien 2013

             

Blaubären segeln gern